Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
langeweilen verb.
langeweilen , verb. bei Göthe für langweilen ( s. d. ), intransitiv, lange weile empfinden: als dasz man auf dem marsch sich plackt, im lager langeweilt. 1, 148 ; der dichter pflegt, um nicht zu langeweilen, sein innerstes von grund aus umzuwühlen. 2, 17 ; kaum die augen aus gerieben, kinder, langeweilt ihr schon? 41, 227 ; gafften und langeweilten nun. 56, 21 ; wie aber, was! ihr horcht nicht mehr? ihr scheint es hier zu langeweilen? 57, 259 ; lange weile verursachen: mich langeweilts, denn kaum ists abgethan, so fangen sie von vorne wieder an. 41, 110 .