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Lai

ie. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Lai

Bd. 12, Sp. 59
Lai (spr. lä, vom irischen laid, »Lied«), ursprünglich die Lieder und Weisen der bretonischen Harfner, dann im Französischen (und Provenzalischen) lyrische Gedichte aus ungleichen Strophen. Die Bretonen pflegten den Vortrag des Konzertstücks durch eine Erzählung einzuleiten, die den Ursprung der Melodie angab. Diese erzählenden Lais wurden gleichfalls im Altfranzösischen nachgeahmt und sind meist Lokalsagen, Volksmärchen, Episoden der Artursage. Die bedeutendste Dichterin auf diesem Gebiet ist Marie de France (s. d.; ihre Lais hrsg. von Warnke, Halle 1885). Eine Sammlung von »Lais inédits du XII. et XIII. siècles« (Par. 1836) gab Fr. Michel heraus. Die mittelhochdeutschen Dichter übersetzten L. durch Leich (s. d.). Vgl. Wolf, Über die Lais, Sequenzen und Leiche (Heidelb. 1841); »Lais et descorts français du XIII. siècle« (hrsg. von Jeanroy, Brandin und Aubry, Par. 1901).
889 Zeichen · 23 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. * rekonstr.
    Indoeuropäisch
    lai

    Idg. Etym. Wb. (Pokorny)

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Lai

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Lai (spr. lä, vom irischen laid , »Lied«), ursprünglich die Lieder und Weisen der bretonischen Harfner, dann im Französi…

  3. modern
    Dialekt
    Lai

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Lai 'Steinplatte, Schiefertafel' s. PfWB Lei .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lai

165 Bildungen · 152 Erstglied · 12 Zweitglied · 1 Ableitungen

lai‑ als Erstglied (30 von 152)

Lai(en)zëheⁿd

Idiotikon

Lai(en)zëheⁿd Band 17, Spalte 844 Lai(en)zëheⁿd 17,844

laiba

KöblerGot

laiba , st. F. (ō) nhd. Überbleibsel, Rest ne. what is left, leftover, remains (N.), remnant, rest (N.), remainder ÜG.: gr. κατάλειμμα, περί…

Laibach

Herder

laib·ach

Laibach , slav. Lublana, ital. Lubiana (Aemona bei den Römern), Hauptstadt von Krain, an der schiffbaren und fischreichen L. und der Wien-Tr…

Laibbrötchen

PfWB

laibbrot·chen

 Laib-brötchen n. : ' die Frucht der Malve ', Leebreedcher Dim. Pl. [ Don-Schowe Torscha ]. Benennung wegen der Ähnlichkeit mit einem Laib …

laibeldich

LothWB

laib·eldich

laibeldich [láibəldiχ Kr. Va. u. s.; láiwəldiχ Av. ] adj. lauwarm: l. Wassa Av. — ElsWB els. 2, 853 laiwarm. s. a. laueldich.

laibelī

KöblerMhd

laibelī , st. N. Vw.: s. leibelīn

laibeⁿ

Idiotikon

laibeⁿ Band 3, Spalte 954 laibeⁿ 3,954

laibl

LDWB1

laibl [lạibl] m. (-i) Weste f . ( → LDWB1 corpet, LDWB1 gilé) ◆ gofa dl laibl Westentasche f.

Laiblein

Wander

laib·lein

Laiblein 'S Laible muss zum Rübele weare, 's Rübele, des muss g'fressa sein. ( Holzhausen. ) – Birlinger, 439. Rübele ist der letzte Ranft d…

Laibung

Meyers

laib·ung

Laibung ( Leibung ), im Bauwesen die bei Öffnungen im Mauerwerk gegen diese gekehrten, lotrecht oder unter einem schiefen Winkel auf die Mau…

laich

DWB

laich , m. eierklumpen, s. DWB leich .

lai als Zweitglied (12 von 12)

falai?

KöblerAhd

*falai? , st. M. (ī?) Vw.: s. *ost-

Aschmalai

MeckWB

Wossidia Aschmalai m. schmutziges Kind Ro.

Déblai

Herder

Déblai (frz. —blä), das Ausgraben von Laufgräben u. dergl.; deblayiren , die Laufgräben wieder einwerfen.

Kulla I

RhWB

kul·lai

Kulla I = Lochseite im Spielknöchel s. bei Kaule;

Nicolai

DWBQVZ

Nicolai s. a. Nicolay.

Nikolai

Meyers

Nikolai , Stadt im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Pleß, an der Staatsbahnlinie Nendza-Kattowitz, 308 m ü. M., hat eine evangelische und 2 kath…

Ostfalai

KöblerAs

Ostfalai , st. M. Pl. (i)? Hw.: s. Ostfalaus*

Rucellai

Herder

Rucellai (Rudsch—), Giovanni, geb. 1475 zu Florenz, gest. 1526 zu Rom, Staatsmann, Verfasser mehrer Tragödien u. des Lehrgedichts „ Le api ”…

Virelai

Herder

vire·lai

Virelai (wihrlä), altfranz. Lied mit kurzen Versen u. 2 Reimen, von denen der eine sich als Refrain wiederholt.

Westfalai

KöblerAs

Westfalai , st. M. Pl. (a) Vw.: s. Westfalaus*

Ableitungen von lai (1 von 1)

laie

DWB

laie , m. λαϊκός . 1 1) im gegensatze zu dem geweihten priesterstande, in welcher bedeutung das wort von den kirchenvätern seit Tertullian i…