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Laet

mhd. bis sprichw. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
4 in 4 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Laet

Bd. 12, Sp. 34
Laet (spr. lāt), Johan Jakob de (mit dem Pseudonym Johan Alfried), fläm. Schriftsteller, geb. 13. Dez. 1815 in Antwerpen, gest. daselbst 22. April 1891, studierte in Löwen Medizin und machte 1839 sein Doktorexamen, gab aber die Praxis bald wieder auf, um in Brüssel ein flämisches Blatt: »Vlaemsch België«, zu gründen, in dem er für die Sprache und Rechte der Flamen eintrat. Als es 1845 einging, gründete er mit Vleeschhouwer in Antwerpen den »Roskam«, ein satirisches, gegen die Franzosenfreunde gerichtetes Blatt, übernahm 1849 die Redaktion des »Journal d'Anvers« und 1851 die der »Emancipation« in Brüssel, ward aber plötzlich des journalistischen und politischen Treibens überdrüssig und trat an die Spitze einer großen Bäckerei in Brüssel, später in Antwerpen, die er seitdem leitete. Auch als Mitglied der belgischen Abgeordnetenkammer ist L. seit 1863 als einer der eifrigsten Verfechter der flämischen Sache aufgetreten. Von seinen frühern belletristischen Schriften sind namentlich der auch wiederholt ins Deutsche übersetzte Roman »Het huis van Wesenbeke« (Antwerp. 1842), die Dorfgeschichte »Het lot« (das. 1846; deutsch: »Der Spieler«, Hannover 1847) und seine »Gedichten« (Antwerp. 1848, 2. Aufl. 1883) zu nennen. Im Auftrag der königlichen Akademie der bildenden Künste verfaßte er einen kritischen »Catalogue du Musée d'Anvers« (1849). Sein Leben beschrieb Aug. Snieders (Gent 1892).
1417 Zeichen · 20 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    læt

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    læt , læte s. legen.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    laetM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    laet , M. Vw.: s. lāt (1)

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Laet

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Laet (spr. lāt), Johan Jakob de (mit dem Pseudonym Johan Alfried ), fläm. Schriftsteller, geb. 13. Dez. 1815 in Antwerpe…

  4. Sprichwörter
    Lät

    Wander (Sprichwörter)

    Lät 1. Et es te lâte 1 , sach de Krägge taum Fuarsche 2 , doa har se 'ne packed. ( Halver in der Grafschaft Mark. ) – Fr…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit laet

39 Bildungen · 35 Erstglied · 3 Zweitglied · 1 Ableitungen

laet‑ als Erstglied (30 von 35)

Laetare

GWB

laet·are

Laetare Name des dritten Sonntags vor Ostern (nach Jes 66,10 “Freuet euch mit Jerusalem”); im Merkvers 2,269 Versus memoriales 4 Elke Dreisb…

laeten

KöblerMnd

la·ten

laeten , st. V. Vw.: s. lāten (1)

laetgōt

KöblerMnd

laetgōt , N. Vw.: s. latgōt

laethīsern

KöblerMnd

laethīsern , N. Vw.: s. lātīsern*

LAETITIA

Hederich

LAETITIA , æ , Fröhlichkeit , eine Göttinn der Römer, welche bald mit einem Kranze und Zweige, bald aber mit einem Diadem in der rechten und…

lätral

ElsWB

laet·ral

lätral [lætrâl Dehli. ] Adj. neutral. Der hat sich l. gehalt en .

lätsch

DWB

laet·sch

lätsch , m. ein schweizerisches, dem ital. laccio entlehntes wort, schleife, zumal an einem hals- oder brusttuche: das halstuch ( war ) scha…

lätsch

FWB

1. ›Schleife, Schlinge, Fallstrick‹.; 2. ›zerlumpt aussehender, närrischer Mensch‹; möglicherweise Beeinflussung durch läutsch.

Lätschbätter

ElsWB

Lätschbätter n. Pl. Blätter der gelben Seerose, Nymphea luteum, so gen., weil die auf der Wasserfläche ausgebreiteten Blätter vom Wellenschl…

lätsche

DWB

laet·sche

lätsche , f. lactuca, lattich, auch lätschke. Nemnich 3, 308 .

Lätschel

ElsWB

laet·schel

Lätschel [Latl Z. Schleit. ; Lætl Str. W. ] n. Kinderbrustlatz, ‘ Kinderhalstüchelchen, –läppchen ’ Klein. — Schweiz. 3, 1530.

lätscheln

PfWB

laet·scheln

lätscheln schw. : 1. 'im Wasser plätschern, Wasser verplätschern', lätschele (lędšələ) [ BZ-Dernb ]; vgl. Latsche 1 . — 2. 'auftauen', von g…

lätschen

Pfeifer_etym

laet·schen

Latsch Latschen m. 2Latsche f. ‘(langer) Mensch mit schlechter Haltung und nachlässigem Gang’ (19. Jh., wohl älter), frühnhd. Lätsch ‘Tor, N…

lätscherig

ElsWB

laet·scherig

lätscherig [latərik Roppenzw. Banzenh. ; látərik Wittenh. ] Adj. 1. weich (Fleisch). 2. nass, weich (Brot) Roppenzw.

lätschig

ElsWB

lätschig , leitschig [latik Liebsd. Lutterb. Su. Geberschw. Ingersh. ; laitik M. ] Adj. 1. weich und zugleich unappetitlich, bes. vom Flei…

Lätsch II

RhWB

Lätsch II = fette Erde s. Lett IV;

Lätschmul

ElsWB

laet·schmul

Lätschmul n. schiefer, hängender Mund Obhergh. — Schweiz. 4, 181.

lättchen

DWB

latt·chen

lättchen , n. kleine oder dünne latte: wer preist genug des mannes ( des theatermeisters Mieding ) kluge hand, wenn er aus drath elastsche f…

Lätteken

WWB

laet·teken

Lätteken n. kleine Latte zum Bewurf der Stubendecke ( Höx Sb).

lätteln

PfWB

latt·eln

lätteln schw. : 1. 'mit Latten beschlagen', lättle [KL-Gimsb u. Umg. Lambert Penns 99]. — 2. 'Tabakblätter an Lattengerüsten aufschnüren' […

Lättlekarren

ElsWB

Lättlekarre n m. einrädriger Karren aus schmalen Brettchen, sog. Latten Ruf.

lättlen

ElsWB

latt·len

lättle n [latlə Pfetterhsn. Molsh. K. Z. ; Part. kəlætlt Str. ] 1. mit dünnen Latten übernageln, bes. Decken u. Wände, die übergipst werden …

Lättlenhag

ElsWB

laettlen·hag

Lättle n hag [Latləhâk Steinbr. ] m. Zaun aus Latten. — Schweiz. 2, 1071.

laet als Zweitglied (3 von 3)

melaet

KöblerMnd

melaet , M., N. Vw.: s. malāt (1)

Rökersplät

MeckWBN

Wossidia Rökersplät n. dass. Sta Stargard@Schwanbeck Schwanb .

Ableitungen von laet (1 von 1)

Lät(e)

RhWB

Lät(e) = Lattich (s. d.).