Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lachbaum m.
lachbaum , m. arbor incisa, arbor terminalis, der mit lachen ( einschnitten, hieben ) bezeichnete baum; ahd. lâhboum ( rechtsalt. 545), mhd. lâchboum, lâchenboum, und mit trübung des a zu o, lochboum, loichboum ( Lexer wb. 1, 1807 ); bair. geläckbaum, markbaum Schm. 1, 1432 Fromm.; ein schwäbischer plur. lauchböme bei Schmid 337 . die form lochbaum gibt anlasz zu einer falschen etymologischen deutung: die natürliche ( grenzen ) sind .. bäum, welche man die lochen oder lochbäume, von den löchern die man kreuzweisz darein hauet und ausbohret, zu nennen pfleget. Beck tractat. de jure limitum (173…