Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kusshand f.
kusshand , f. die geküsste eigene hand als vertreterin eines gegebenen kusses ( s. unter küssen 3, a ), verschieden von handkuss, kuss auf eine fremde hand. das wort seit dem 18. jahrh. ( vgl. poszhändelein 16. jh. unter dem folg. ), kuszhand, buszhändlein Ludwig 1093 , der sie nur von kindern geübt angibt als grusz für die eltern und deren freunde: wenn so ein bauerkind .. mit den groszen unschuldigen augen mir eine kuszhand reicht. Göthe 10, 150 , die hand reicht, die es zuvor in der innern seite geküsst ( vgl. unter bussen am ende ); Philine warf ihm hundert kuszhände zu. 18, 174; sie werfe…