Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kuschen
kuschen , das franz. coucher, in bestimmter bed., allgemein, obwol noch bei Campe nicht verzeichnet. 1 1) intr., 1@a a) von hunden, sich hinlegen und still sein, urspr. jägerausdruck, von dressierten hunden ( Weigand ): wenn er gehn, bleiben, kuschen oder fressen sollte. Tieck Cev. 1, 304 . s. dazu kusch. 1@b b) übertragen auf menschen ( vgl. unter kusch 2), sich ducken, nicht mucksen, auch ' kusch machen ': ich muszte kuschen, weil ich ärmste keine mutter hatte, die eins dreingeredet hätte. Soph. reise 3, 675; kämen wir mit unsern vorwürfen angezogen, so könnte ihr gewissen aufwachen, und das…