Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kronbraut
kronbraut , f. nürnbergisch, im j. 1600 hielten zur fasnacht die messerschmiede einen schwerttanz, wie bei den vornemen kronbreuttenzen gehalten wird. dan sie zwo gebuczter cronbreut hoten, die maister aine und die geseln eine, mit cronketten und köstlichen geschmeid und kleidung, nicht allein die breut und junkfrawen ( d. h. brautjungfern ), sondern auch ire weiber. anz. des germ. mus. 1855 sp. 166. Eine erklärung gibt J. Paul : in dem weiblichen krönschmucke, welchen ein kaiser ins Nürnberger rathhaus geschenkt, durfte die verlobte tochter einer patrizierfamilie eine woche lang täglich zwei …