Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krips m.
krips , m. ein niedriges volkswort, aber merkwürdig. 1 1) es geht, nur mit kleinen abweichungen, wol durch ganz Deutschland, aber fast durchaus als verlorenes wort, ohne anhalt. 1@a a) md. z. b. in meiner heimat einen beim krips oder kripse nehmen, kriegen, festnehmen, z. b. bei einer verhaftung, oder um einen zu strafen; z. b. der hanswurst im puppenspiel vom Faust: ohne viel zu spindisieren kriegt er mich beim krips ( var. kragen) und führt mich ins dorf zum schulz ( als dieb ). weim. jahrb. 5, 270. 269. man kennt und braucht es aber nur eben in dieser verbindung, und was dieser krips eigent…