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Krik

Lex. bis spez. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
4 in 3 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
9
Verweise raus
4

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Krik

Bd. 11, Sp. 682
Krik (Creeks), zur Sprachgruppe der Tschokta-Muskogi gehöriger Indianerstamm in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, der früher in Georgia, Alabama und Tennessee wohnte, aber 1836–38 in das Indianerterritorium versetzt wurde. Schon vor Ankunft der Europäer trieben die K. ausgedehnten Ackerbau, bauten Mais, Bohnen und Tabak, hatten feste Wohnsitze und eine Art Bilderschrift. Ihre religiösen Gebräuche waren sehr entwickelt; sie verehrten das Prinzip der Fruchtbarkeit und feierten ein großes Fest zur Erntezeit. Sie zählten über 20 Geschlechter, Ehen innerhalb eines Geschlechts waren verboten, der Häuptling, bisweilen eine Frau, wurde auf Lebenszeit aus einem bestimmten Geschlecht gewählt. Die K. schieden sich in zwei Abteilungen: eine nördliche, die Muskogi, und eine südliche, die Seminolen (s. d.). Unter ihrem Häuptling MacGillivray eroberten die K. 1813 das Fort Minas, wurden aber vom General Jackson vollständig unterworfen. Gegenwärtig werden die in der Kultur ziemlich weit vorgeschrittenen und zum Christentum bekehrten K. mit den Seminolen, Tschokta, Tschikasa und Tscherokesen zu den fünf zivilisierten Stämmen oder Nationen gerechnet. Nach dem Zensus von 1900 zählte die Nation der K. 40,674 Seelen, unter diesen etwa drei Viertel Weiße. Sie haben eine geschriebene Verfassung und wählen ihre Häuptlinge und Vertreter, welch letztere den Großen Rat (Grand Council) bilden. Vgl. M. A. Owen, Folk lore of the Musquaki Indians (Lond. 1905).
1466 Zeichen · 21 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Krik

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Krik ( Creeks ), zur Sprachgruppe der Tschokta-Muskogi gehöriger Indianerstamm in den Vereinigten Staaten von Nordamerik…

  2. modern
    Dialekt
    krikAdj.

    Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    krik Adj. [verstr.] 1. munter, lebhaft, gesund. Ne kricke Geewe ( Ahs Vr ). — 2. frech, übermütig ( Wbg Nh). ¶Vgl.→ kwik…

  3. Spezial
    крик

    Russ.-Dt. Übers. (ru-de)

    крик Schrei m испустить крик - schreien, aufschreien на улице раздаётся крик - jemand schreit draußen Geschrei n Что за …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit krik

33 Bildungen · 32 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

krik‑ als Erstglied (30 von 32)

Krikānd

WWB

krik·and

Krik-ānd f. [nördl. OWestf Höx, sonst verstr.] Krickente (Anas crecca). ⟨ Tr - [ Lem Bie], sonst Kr - ⟩

krikel

KöblerMnd

kri·kel

krikel , Sb. nhd. Heimchen, Grille ÜG.: lat. cicada E.: Herkunft ungeklärt? W.: s. nhd. Krickel, Sb., Heimchen, DW 11, 2204? L.: Lü 189b (kr…

Krikel II

RhWB

Krikel II -īək- Geilk-Braunsr Gangelt Kreuzr Übch , Heinsb , u. für Bed. 2 Kemp , Geld [ -ē- Geilk-Gangelt ; -ēkəltər Sg. u. Pl. MGladb-Rhei…

krîken

MNWB

kri·ken

° krîken , swv. , schmeicheln (?), oder für krîgen streiten? (SL).

Krikh¹neken

WWB

Krik-ho¹neken n. [verstr.] 1. Wasserhuhn ( Arn Wa ). — 2. grünfüßiges Teichhuhn (Gallinula chloropus) [Ravensbg]. — 3. Blässhuhn (Fulica atr…

²Krikke

WWB

²Krikke f. 1. altes Pferd ( Bor Ve ). — 2. freche Frau, bockiges Tier, bes. Kuh (Schimpfw.): Säo ’ne Kricke vam Fraumenske ( Arn Hg). ¶ RhWb…

¹krikkelen

WWB

krik·kelen

¹krikkelen V. [verstr.] unleserlich schreiben; kritzeln ( WmWb ). ⟨ Vokalismus: e ( WmWb ), sonst i ⟩

Krikkelīe

WWB

Krikkelīe f. Kritzelei, schwer lesbare Handschrift ( Det Is).

krikkelig

WWB

krikkelig Adj. [verstr.] 1. schlecht geschrieben. — 2. zittrig, wackelig, unsicher ( WmWb ).

Krikkelkrakkel

WWB

Krikkel-krakkel n. schlechtes Geschreibsel ( Wal Bh).

Krikkelpin

WWB

Krikkel-pin m. immer kränkelnde Person ( Alt Ha).

krikken

WWB

krik·ken

krikken V. krachen. — Sprichw.: Bai well med kricken, maut ock med bicken wer essen will, muss arbeiten ( WoeN ). ¶ RhWb 4,1490: kricken ‘kn…

Krikkert

WWB

Krikkert m. Wacholderdrossel, Krammetsvogel ( WmWb ).

Krikrak

WWB

krik·rak

Krikrak f. Krikkrak Vorrichtung, um einen Baum auf einen Wagen zu laden ( Dor Gb). ¶ Vgl.→ ²Krakke .

kriksən

LothWB

krik·sen

kriksə n [kríksə Fo. Bi. u. s.] intr. v. ( lautmalend) knarren, krachen, knistern (von neuen Schuhen): min Schuh krikse.

krikta

KöblerAn

krikta , sw. V. (1) nhd. jammern, klagen Hw.: s. hrīka L.: Vr 330b; (urn. *krekatjan)

krik als Zweitglied (1 von 1)