Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krappel m. f. n.
krappel , kräppel , m. f. n. demin. zu krappe. 1 1) md. gleich kräpfel, pfannkuchen. 1@a a) das ... publicum meint immer, das was man ihm vorsetzt, müszten jedesmal warme kräppel aus der pfanne sein. Göthe an Zelter 6, 119 ; die kreppel schmeckten fürtrefflich. an fr. v. Stein 2, 159, es ist die frankfurt., mrhein., hess. form, aber als fem. ( in Hessen aber auch masc., s. Vilmar 223 ); bei Alberus Aa 3 a kreppel scriblita ( aber auch hd. krepfeln R 1 b ). 1@b b) ohne umlaut schles. krappel n. Weinh. 46 b : der groszsprecher .. wollte vor mir krappel haben. Schweinichen 2, 355 , etwas voraus h…