Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krambude f.
krambude , f. taberna mercimoniorum. Stieler 105 , schon im 14. jh. md. krâmbode: 'institoria, quae dicuntur kramboden'. Riedel cod. dipl. Brand. 14, 75 . nhd.: mich in eine krambude oder gewölbe setzen. pers. rosenth. 3, 21; durch die confusion der alten krambude eines raritätenhändlers. Göthe 43, 317 , d. i. ' bude mit altem kram ' ( vgl. kram II, 2 a. e. ); die groszen lexica, die groszen krambuden der litteratur, wo jeder einzeln sein bedürfniss pfennigweise nach dem alphabet abholen kann. 14, 97; jeder welcher sein katheder .. zu einer transcendentalen krambude ausbauet ... J. Paul herbst…