Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kräutlein n.
kräutlein , n. herbula, mhd. kriutelîn, kriutel, auch hd. noch kräutel, s. unter 2. 3, b. 1 1) eigentlich. 1@a a) allgemein: kein kräutlein ist so gering und klein, es zeiget gott den schöpfer sein. ' zwei schöne neue lieder ' Hamb. 1613, ein oft angeführter spruch, z. b. Hoffmanns spenden 1, 23 , vgl. bei Fischart : erwog, wie Stigelius, an eim jeden kräutlin gottes fürsehung. Garg. 183 b ( Sch. 338). 1@b b) heil- und zauberkräutlein: dô lief diu wisel ( mit einer schlange im kampfe ) enweg und holte ein kriutelîn unde bewant daʒ mit einem andern kriutelîn, unde warf daʒ krût ûf den slangen u…