Hauptquelle · Köbler Mnd. Wörterbuch
koel M.
koel , M. Vw.: s. kōl (1)
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koel , M. Vw.: s. kōl (1)
Lautwandel-Kette
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Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Köl. , bei Pflanzennamen Abkürzung für Jos. Gottl. Kölreuter (s. d.).
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Wortbildung
158 Bildungen · 139 Erstglied · 17 Zweitglied · 2 Ableitungen
DWB
kölbel , n. kölblein, auf dem blechhammer stücke eisen, wie sie zum breit schmieden unter den zainhammer kommen. Adelung. vgl. DWB kolbe 7, …
DWB
kölbelmeid , f.? in einem liede Jörg Graffs von kölbelmeiden und dera schlenkerspraten ( s. Gödeke grundr. 235 , das. kölblmägden, kelbelmai…
Meyers
Kölberlstahl , im Frischfeuer dargestellter Rohstahl in Gestalt einer kleinen Flasche mit einem zugespitzten Ende, der durch Glühen und Hämm…
Meyers
Kölbing , Eugen , Anglist, geb. 21. Sept. 1846 in Herrenhut, gest. 10. Aug. 1899 in Herrenalb, studierte in Leipzig, wirkte 1871–72 als Gymn…
Campe
Die Kölbirn , Mz. die — en , eine Art kegelförmiger Birnen von gutem Geschmack und langer Dauer. Nemnich.
DWB
kölblein , n. dem. zu kolbe, vgl. DWB kölbel . 1 1) kleiner kolben, z. b. streitkolben als spielzeug: der ( schüler ) suochet ( beim krämer …
DWB
kölbleingras , n. phleum pratense, kolbengras, und phleum nodosum, fuchsschwanz. Nemnich 4, 944 ; phalaris phleoides, scharfes oder schafköl…
DWB
kölbleinkraut , n. sanguisorba, blutkraut, drachenblut, s. Nemnich 4, 1221 , vgl. 1054.
DWB
kölchen ? H. Sachs 1, 529 b (1590 396 c ) nennt unter jahrmarktswaaren kölchte harbant. Schmeller 2, 32 setzt es nach Haslein an als 'kölcht…
Meyers
Kölcsey (spr. költsche-i), Franz , ungar. Schriftsteller, geb. 8. Aug. 1790 zu Szödemeter in Siebenbürgen, gest. 24. Aug. 1838 in Szathmár, …
MNWB
2 kȫlden , külden trans. abkühlen, kühlen, die Hitze vertreiben.
RhWB
Kölder I = wollene Bettdecke s. Kulter;
RhWB
Kölder II = Lochseite bei dem Spielknöchel s. bei Kaule;
RhWB
köldern = in einer Reihe übers Eis laufen s. kollern II;
MNWB
kȫldinge „refrigerium”; kühlende Eigenschaft , kalte Komplexion.
BMZ
kölekrût stn. kohl. Nith. 5,6. MS. H. 3,193. a.
Lexer
kolen swv. s. koln; , kolen , kölen pl. s. kol.
MNWB
1 ° kö̑ler , m. , der lindert, mildert ? (Engels Unterweis. 1, 88).
MNWB
kȫlêr(e) , -er , kāler , m. , 1. Köhler, Kohlenbrenner; niederer Ratsbeamter (vgl. kōldrēger) . °2. „carbonarius” (Vocabula 1579 unter koͤke…
MNWB
kȫlerknecht Gehilfe des Köhlers.
MNWB
kȫlerkrût Bärlapp, Lycopodium clavatum L., als Heilpflanze.
Meyers
Kölesyrĭen ( Coelesyria , »hohles Syrien«), seit der mazedonischen Zeit Name des nach N. und S. sich senkenden Tales (Wasserscheide 1090 m) …
MNWB
kö̑levat (koyle-) , kö̑l- , n. , Faß zum Abkühlen des frisch gebrauten Bieres.
Lexer
kœl-garte swm. kolgarten. köllgarten Gr.w. 1,257.
DWBQVZ
Kölges, B.
RhWB
Köling = Spatz s. Lüling;
MNWB
1 kö̑linge Abkühlung, Erquickung.
WWB
¹kölken V. „einen Wassertümpel machen, besonders von Kindern, die fließende Gewässer abdämmen“ ( WWB-Source:325:WoeN WoeN ).
WWB
kölkeren V. rülpsen ( Kr. Wiedenbrück Wie Gü).
DWB
kölkern , husten wie ein brustkranker: in dem er nicht so lange über tisch und in die nacht sesze .. so dürft er nicht also kölkern, husten,…
Campe
Das Arseniköl , des — es, o. Mz. in der Scheidekunst, eine dünne gelbliche Flüssigkeit, welche aus der Verbindung des weißen Arseniks mit de…
DWB2
dicköl n. : 1908 Meyers konv.-lex. ( 1907 ) 4,880 a .
DWB
drucköl , s. DWB druckeröl .
DWB
kalköl , n. oleum calcis, die an der luft zerflossene salzsaure kalkerde.
MNWB
° kôl (-koel) als kȫkenspîse, Weißkohl ? (Zs. Lüb. Gesch. 3, 566). —
KöblerMnd
ledderkoel , M. Vw.: s. ledderkōl
DWB
salmiaköl , n. ein brei von baumöl und zerstoszenem salmiak, welcher beim löthen von eisen verwendet wird.
DWB
schminköl , n. oleum cosmeticum Stieler 1381 ; schmincköl von eyern. Amaranthes frauenz.-lex. (1715) 1741 .
DWB
specköl , n. aus speck gewonnenes öl, das durch pressen in gelinder wärme vom festen getrennte flüssige im speck enthaltene fett, vorwiegend…
DWB
spicköl , n. , s. spieköl.
DWB
spieköl , n. aus den blüten der spieke ( s. das. ) gewonnenes öl, lavendelöl. Campe. Krünitz 157, 509 , spieköhl Adelung, vgl. Weigand 2, 76…
Meyers
Spiköl ( Spicköl ), s. Lavendelöl .
DWB
stinköl , n. , mundartliche bezeichnung des petroleums, s. Hertel Thür. 236 ; Autenrieth pfälz. 137 ; Fischer schwäb. 5, 1776 ; Staub-Tobler…
DWB
stucköl , n. , ' sehnenöl, ol. nervin. ' Arends volktüml. namen d. arzneimittel (1930) 258 ; etymologisch zweifelhaft, zu stauchen?
Campe
Das Tabaköl , — es, Mz . u. 1) Ein Öl, welches aus den Blättern des Tabaks gewonnen wird, wie auch, ein aus dem Samen desselben gezogenes Öl…
DWB
talköl , n. oleum talci destillatum Stieler 1381 . Hübner naturlex. 1828 .
MNWB
vennikolkrût (fennikoel-), n. , Fenchelkraut. —