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koel

mnd. bis Lex. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Köbler Mnd. Wörterbuch

koel M.

koel , M. Vw.: s. kōl (1)

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    koelM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    koel , M. Vw.: s. kōl (1)

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Köl

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Köl. , bei Pflanzennamen Abkürzung für Jos. Gottl. Kölreuter (s. d.).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit koel

158 Bildungen · 139 Erstglied · 17 Zweitglied · 2 Ableitungen

koel‑ als Erstglied (30 von 139)

kölbel

DWB

koel·bel

kölbel , n. kölblein, auf dem blechhammer stücke eisen, wie sie zum breit schmieden unter den zainhammer kommen. Adelung. vgl. DWB kolbe 7, …

kölbelmeid

DWB

koelbel·meid

kölbelmeid , f.? in einem liede Jörg Graffs von kölbelmeiden und dera schlenkerspraten ( s. Gödeke grundr. 235 , das. kölblmägden, kelbelmai…

Kölberlstahl

Meyers

Kölberlstahl , im Frischfeuer dargestellter Rohstahl in Gestalt einer kleinen Flasche mit einem zugespitzten Ende, der durch Glühen und Hämm…

Kölbing

Meyers

koel·bing

Kölbing , Eugen , Anglist, geb. 21. Sept. 1846 in Herrenhut, gest. 10. Aug. 1899 in Herrenalb, studierte in Leipzig, wirkte 1871–72 als Gymn…

Kölbirn

Campe

koel·birn

Die Kölbirn , Mz. die — en , eine Art kegelförmiger Birnen von gutem Geschmack und langer Dauer. Nemnich.

kölblein

DWB

kölblein , n. dem. zu kolbe, vgl. DWB kölbel . 1 1) kleiner kolben, z. b. streitkolben als spielzeug: der ( schüler ) suochet ( beim krämer …

kölbleingras

DWB

koelblein·gras

kölbleingras , n. phleum pratense, kolbengras, und phleum nodosum, fuchsschwanz. Nemnich 4, 944 ; phalaris phleoides, scharfes oder schafköl…

kölchen

DWB

koel·chen

kölchen ? H. Sachs 1, 529 b (1590 396 c ) nennt unter jahrmarktswaaren kölchte harbant. Schmeller 2, 32 setzt es nach Haslein an als 'kölcht…

Kölcsey

Meyers

kolc·sey

Kölcsey (spr. költsche-i), Franz , ungar. Schriftsteller, geb. 8. Aug. 1790 zu Szödemeter in Siebenbürgen, gest. 24. Aug. 1838 in Szathmár, …

²kȫlden

MNWB

koel·den

2 kȫlden , külden trans. abkühlen, kühlen, die Hitze vertreiben.

Kölder I

RhWB

Kölder I = wollene Bettdecke s. Kulter;

Kölder II

RhWB

Kölder II = Lochseite bei dem Spielknöchel s. bei Kaule;

köldern

RhWB

köldern = in einer Reihe übers Eis laufen s. kollern II;

kȫldinge

MNWB

koel·dinge

kȫldinge „refrigerium”; kühlende Eigenschaft , kalte Komplexion.

kölen

Lexer

koe·len

kolen swv. s. koln; , kolen , kölen pl. s. kol.

¹kö̑ler

MNWB

koe·ler

1 ° kö̑ler , m. , der lindert, mildert ? (Engels Unterweis. 1, 88).

kȫlêr(e)

MNWB

koel·ere

kȫlêr(e) , -er , kāler , m. , 1. Köhler, Kohlenbrenner; niederer Ratsbeamter (vgl. kōldrēger) . °2. „carbonarius” (Vocabula 1579 unter koͤke…

Kölesyrĭen

Meyers

koele·syrien

Kölesyrĭen ( Coelesyria , »hohles Syrien«), seit der mazedonischen Zeit Name des nach N. und S. sich senkenden Tales (Wasserscheide 1090 m) …

kö̑levat

MNWB

koele·vat

kö̑levat (koyle-) , kö̑l- , n. , Faß zum Abkühlen des frisch gebrauten Bieres.

¹kölken

WWB

koel·ken

¹kölken V. „einen Wassertümpel machen, besonders von Kindern, die fließende Gewässer abdämmen“ ( WWB-Source:325:WoeN WoeN ).

kölkern

DWB

koel·kern

kölkern , husten wie ein brustkranker: in dem er nicht so lange über tisch und in die nacht sesze .. so dürft er nicht also kölkern, husten,…

koel als Zweitglied (17 von 17)

Arseniköl

Campe

arsenik·oel

Das Arseniköl , des — es, o. Mz. in der Scheidekunst, eine dünne gelbliche Flüssigkeit, welche aus der Verbindung des weißen Arseniks mit de…

dicköl

DWB2

dick·oel

dicköl n. : 1908 Meyers konv.-lex. ( 1907 ) 4,880 a .

kalköl

DWB

kalk·oel

kalköl , n. oleum calcis, die an der luft zerflossene salzsaure kalkerde.

kôl (koel)

MNWB

kolk·oel

° kôl (-koel) als kȫkenspîse, Weißkohl ? (Zs. Lüb. Gesch. 3, 566). —

salmiaköl

DWB

salmiak·oel

salmiaköl , n. ein brei von baumöl und zerstoszenem salmiak, welcher beim löthen von eisen verwendet wird.

schminköl

DWB

schminköl , n. oleum cosmeticum Stieler 1381 ; schmincköl von eyern. Amaranthes frauenz.-lex. (1715) 1741 .

specköl

DWB

spec·koel

specköl , n. aus speck gewonnenes öl, das durch pressen in gelinder wärme vom festen getrennte flüssige im speck enthaltene fett, vorwiegend…

spieköl

DWB

spie·koel

spieköl , n. aus den blüten der spieke ( s. das. ) gewonnenes öl, lavendelöl. Campe. Krünitz 157, 509 , spieköhl Adelung, vgl. Weigand 2, 76…

stinköl

DWB

stink·oel

stinköl , n. , mundartliche bezeichnung des petroleums, s. Hertel Thür. 236 ; Autenrieth pfälz. 137 ; Fischer schwäb. 5, 1776 ; Staub-Tobler…

stucköl

DWB

stuck·oel

stucköl , n. , ' sehnenöl, ol. nervin. ' Arends volktüml. namen d. arzneimittel (1930) 258 ; etymologisch zweifelhaft, zu stauchen?

Tabaköl

Campe

tabak·oel

Das Tabaköl , — es, Mz . u. 1) Ein Öl, welches aus den Blättern des Tabaks gewonnen wird, wie auch, ein aus dem Samen desselben gezogenes Öl…

talköl

DWB

talk·oel

talköl , n. oleum talci destillatum Stieler 1381 . Hübner naturlex. 1828 .

Ableitungen von koel (2 von 2)

erkö̑len

MNWB

erkö̑len s. vorkö̑len, „refrigerare”.

kœle

Lexer

köle , kœle s. kôl.