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koeken

nhd. bis Lex. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
4 in 4 Wb.
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Sprachstufen
2 von 16

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

köken

Bd. 11, Sp. 1600

köken , speien, s. DWB köcken .

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Köken

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    † Köken , verb. reg. act. et neutr. welches im letztern Falle das Hülfswort haben bekommt, ein niedriges, im Hochdeutsch…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Köken

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Köken der Pferde, s. Meyers Koppen .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit koeken

42 Bildungen · 35 Erstglied · 5 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von koeken 2 Komponenten

koe+ken

koeken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

koeken‑ als Erstglied (30 von 35)

Kœkenbengel

MeckWBN

koeken·bengel

Wossidia Kœkenbengel m. Küchenjunge: den lütten Kœkenbengel S. Neum. Volksm. 148.

Kœkenbull

MeckWB

koeken·bull

Wossidia Kœkenbull m. Soldatenspr. Kompaniekoch W. Neum. Viert 94.

Kœkendanz

MeckWB

koeken·danz

Wossidia Kœkendanz m. Tanz der Kœkschen mit den Drosten (Aufwärtern) und dem Hochtidenbidder auf Hochzeiten; die Kœkschen hatten ein nasses …

Kœkendiern

MeckWBN

Wossidia Kœkendiern f. Küchenmädchen S. Neum. Volksm. 179.

Kœkendör

MeckWB

koeken·doer

Wossidia Kœkendör f. Küchentür; s. Kœk. Kü. 2, 173; Me. 3, 274.

Kœkenfaald

MeckWB

Wossidia Kœkenfaald m. Hofplatz vor oder neben der Küche (1911) Ma Malchin@Walkendorf Walk .

Kœkenfett

MeckWB

koeken·fett

Wossidia Kœkenfett n. ironisch Wasser (1887) Ro Rostock@Lichtenhagen Licht .

Kœkengaut

MeckWB

Wossidia Kœkengaut n. landesherrliches Gut, aus dessen Ertrag die Küche versorgt wurde, wohl gleich Husgaut: Kœkengaut (1911) Schö Schönberg…

Kœkengoorden

MeckWB

Wossidia Kœkengoorden m. auf Gütern der Gemüsegarten, im Gegensatz zum Hoffgoorden, dem Park Ma Malchin@Deven Dev . Dä. 213 b .

Kœkenholt

MeckWB

koeken·holt

Wossidia Kœkenholt n. Brennholz für die Küche (1500) Jb. 1, 71; 9, 85.

Kœkenhusor

MeckWB

Wossidia Kœkenhusor m. scherzhaft für die Köchin (1890) Wa.

köken II

RhWB

köken II RhWBN -:k- Daun-Rockeskyll , Prüm-Stadtkyll Steffeln , Schleid , Rheinb-MüEif schw.: 1. zärtlich schmeicheln, liebkosen, widerlich…

Kœkenjung'

MeckWB

koeken·jung

Wossidia Kœkenjung' m. Küchenjunge: 'van den alder geringsten Hundeknechten, Stall unde Kken Jungen' Gry. Wed. C 3 a .

Kœkenknecht

MeckWB

koeken·knecht

Wossidia Kœkenknecht m., Pl. Männer, die bei Hochzeiten in der Küche halfen, Wasser trugen usw. Lu; Schneeb. Herrg. 41; ick kaakte de Wust u…

Kœkenlamp

MeckWB

koeken·lamp

Wossidia Kœkenlamp f. niedrige Öllampe aus Blech zur Erhellung des Küchenraums; nach einer Auskunft aus den 80er Jahren nur 10 cm hoch, währ…

Kœkenlucht

MeckWBN

koeken·lucht

Wossidia Kœkenlucht f. a. Spr. dass.: 'eine Küchenlufft von 8 Finstern (Scheiben)' Baumg.-Bentz. 140.

Kœkenpœsel

MeckWB

Wossidia Kœkenpœsel m. 'Küchenpüster', scherzhaft für Köchin Reut. 3, 254.

Kœkenschapp

MeckWB

koeken·schapp

Wossidia Kœkenschapp n. unten geschlossener, oben offener Schrank in der Küche; der untere Teil diente zur Aufbewahrung von Töpfen und Näpfe…

Kœkenschört

MeckWB

koeken·schoert

Wossidia Kœkenschört f. Schürze, bei der Küchenarbeit getragen Bri. 2, 100; Rda.: is 'n Storm, dat vier oll Wiwer nich ne Kœkenschört hollen…

Kœkenschörtenabend

MeckWB

koekenschoert·en·abend

Wossidia Kœkenschörtenabend m. gleich Vullbücksabend, der Abend des Tages, an dem die Arbeiter, Seeleute u. a. heimkehren und sich etwas zu …

koeken als Zweitglied (5 von 5)

anköken

DWB

anko·ken

anköken , eructare, evomere versus aliquem: sie sind der gerechtigkeit so vol, das sie die andern armensünder anköken, gleichwie der grosze …

ausköken

DWB

aus·koeken

ausköken , eructare: sie sind toll im weissagen und köken die urteil eraus. Es. 28, 7 ; nachdem er solches mit ziemlich schwerer und stamlen…

herköken

DWB

her·koeken

herköken , verb. : ( leute die ) nichts aus heiliger schrift, sondern alles aus menschen lere, herköken, speien und schmeiszen. Luther 8, 39…

2vȫrkȫken

MNWB

voer·koeken

2 °vȫrkȫken , f. , vor der Küche belegener Vorratsraum (Zs. Lüb. Gesch. 9, 146).

Ableitungen von koeken (2 von 2)

ver-köken

RhWB

ver-köken: ein Kind v., verhätscheln, verwöhnen.