Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
köken
köken , speien, s. DWB köcken .
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köken , speien, s. DWB köcken .
Lautwandel-Kette
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Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege
† Köken , verb. reg. act. et neutr. welches im letztern Falle das Hülfswort haben bekommt, ein niedriges, im Hochdeutsch…
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Wortbildung
42 Bildungen · 35 Erstglied · 5 Zweitglied · 2 Ableitungen
Zerlegung von koeken 2 Komponenten
koeken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
MeckWBN
Wossidia Kœkenbengel m. Küchenjunge: den lütten Kœkenbengel S. Neum. Volksm. 148.
MeckWB
Wossidia Kœkenbessen m. Küchenbesen; spöttisch für Köchin Ro.
MNWB
kȫkenbôk , n. , Rechnungsbch für Küchenausgaben .
MeckWB
Wossidia Kœkenbull m. Soldatenspr. Kompaniekoch W. Neum. Viert 94.
MeckWB
Wossidia Kœkendanz m. Tanz der Kœkschen mit den Drosten (Aufwärtern) und dem Hochtidenbidder auf Hochzeiten; die Kœkschen hatten ein nasses …
MeckWBN
Wossidia Kœkendiern f. Küchenmädchen S. Neum. Volksm. 179.
MeckWB
Wossidia Kœkendör f. Küchentür; s. Kœk. Kü. 2, 173; Me. 3, 274.
MeckWB
Wossidia Kœkendragoner m. scherzhaft die Köchin (1885) Gü Güstrow@Gülzow Gülz .
MeckWB
Wossidia Kœkenfaald m. Hofplatz vor oder neben der Küche (1911) Ma Malchin@Walkendorf Walk .
MeckWB
Wossidia Kœkenfett n. ironisch Wasser (1887) Ro Rostock@Lichtenhagen Licht .
MeckWBN
Wossidia Kœkenfinster n. Küchenfenster S. Neum. Volksm. 180.
MeckWB
Wossidia Kœkengaut n. landesherrliches Gut, aus dessen Ertrag die Küche versorgt wurde, wohl gleich Husgaut: Kœkengaut (1911) Schö Schönberg…
MeckWB
Wossidia Kœkengoorden m. auf Gütern der Gemüsegarten, im Gegensatz zum Hoffgoorden, dem Park Ma Malchin@Deven Dev . Dä. 213 b .
MeckWB
Wossidia Kœkenhanddauk m. in der Küche hängendes Handtuch.
MeckWB
Wossidia Kœkenholt n. Brennholz für die Küche (1500) Jb. 1, 71; 9, 85.
MeckWB
Wossidia Kœkenhusor m. scherzhaft für die Köchin (1890) Wa.
RhWB
köken II RhWBN -:k- Daun-Rockeskyll , Prüm-Stadtkyll Steffeln , Schleid , Rheinb-MüEif schw.: 1. zärtlich schmeicheln, liebkosen, widerlich…
MeckWB
Wossidia Kœkenjung' m. Küchenjunge: 'van den alder geringsten Hundeknechten, Stall unde Kken Jungen' Gry. Wed. C 3 a .
MeckWB
Wossidia Kœkenknecht m., Pl. Männer, die bei Hochzeiten in der Küche halfen, Wasser trugen usw. Lu; Schneeb. Herrg. 41; ick kaakte de Wust u…
MeckWB
Wossidia Kœkenlamp f. niedrige Öllampe aus Blech zur Erhellung des Küchenraums; nach einer Auskunft aus den 80er Jahren nur 10 cm hoch, währ…
MeckWBN
Wossidia Kœkenlucht f. a. Spr. dass.: 'eine Küchenlufft von 8 Finstern (Scheiben)' Baumg.-Bentz. 140.
MeckWB
Wossidia Kœkenmäten n. Mädchen, das die Küchenarbeit besorgt.
MNWB
kȫkenmêⁱster s. kȫkemê(i)ster. —
MeckWB
Wossidia Kœkenpœsel m. 'Küchenpüster', scherzhaft für Köchin Reut. 3, 254.
MeckWB
Wossidia Kœkenrot n. besondere rote Farbe Schö.
MeckWB
Wossidia Kœkenschapp n. unten geschlossener, oben offener Schrank in der Küche; der untere Teil diente zur Aufbewahrung von Töpfen und Näpfe…
MeckWB
Wossidia Kœkenschört f. Schürze, bei der Küchenarbeit getragen Bri. 2, 100; Rda.: is 'n Storm, dat vier oll Wiwer nich ne Kœkenschört hollen…
MeckWB
Wossidia Kœkenschörtenabend m. gleich Vullbücksabend, der Abend des Tages, an dem die Arbeiter, Seeleute u. a. heimkehren und sich etwas zu …
MeckWB
Wossidia Kœkenschriwer m.: 'Korn- unde Kkenschriver' Gry. Lb. 1, Bb 1 b .
MeckWBN
Wossidia Kœkenspektakel m. Küchenskandal Müll. Reut. 64 b .
DWB
anköken , eructare, evomere versus aliquem: sie sind der gerechtigkeit so vol, das sie die andern armensünder anköken, gleichwie der grosze …
DWB
ausköken , eructare: sie sind toll im weissagen und köken die urteil eraus. Es. 28, 7 ; nachdem er solches mit ziemlich schwerer und stamlen…
DWB
herköken , verb. : ( leute die ) nichts aus heiliger schrift, sondern alles aus menschen lere, herköken, speien und schmeiszen. Luther 8, 39…
RhWB
ver-köken: ein Kind v., verhätscheln, verwöhnen.
MNWB
2 °vȫrkȫken , f. , vor der Küche belegener Vorratsraum (Zs. Lüb. Gesch. 9, 146).