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Köken

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
5 in 5 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Köken v., ntr, trs

Bd. 2, Sp. 998a
Ӿ Köken, v. ntr. mit haben, u. trs. speien, durch Erbrechen von sich geben, ein meist veraltetes Wort, welches den Laut, welchen man beim Erbrechen von sich giebt, nachahmet; gewöhnlicher kotzen. Uneigentlich und verächtlich, reden was und wie es in den Mund kömmt. »Sie sind toll im Weissagen und köcken (köken) die Urtheile heraus.« Es. 28, 7. Das Köken.
362 Zeichen · 10 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Köken

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    † Köken , verb. reg. act. et neutr. welches im letztern Falle das Hülfswort haben bekommt, ein niedriges, im Hochdeutsch…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Köken

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Köken der Pferde, s. Koppen .

  3. modern
    Dialekt
    K¹ekenn.

    Westfälisches Wb.

    Ko¹eken n. [verstr.] kleine Kuh, Kalb. ⟨ ›Ko¹ken‹ [verstr.], Kǖken [Bor], Köggeken [ Wbg Wal], Köggesken [ Bek Lst], ›Ko…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit koeken

39 Bildungen · 35 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von koeken 2 Komponenten

koe+ken

koeken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

koeken‑ als Erstglied (30 von 35)

Kœkenbengel

MeckWBN

koeken·bengel

Wossidia Kœkenbengel m. Küchenjunge: den lütten Kœkenbengel S. Neum. Volksm. 148.

Kœkendanz

MeckWB

koeken·danz

Kœkendanz m. Tanz der Kœkschen mit den Drosten (Aufwärtern) und dem Hochtidenbidder auf Hochzeiten; die Kœkschen hatten ein nasses Schüsselt…

Kœkendiern

MeckWBN

Wossidia Kœkendiern f. Küchenmädchen S. Neum. Volksm. 179.

Kœkenfaald

MeckWB

Kœkenfaald m. Hofplatz vor oder neben der Küche (1911) Ma Walk .

Kœkengaut

MeckWB

Kœkengaut n. landesherrliches Gut, aus dessen Ertrag die Küche versorgt wurde, wohl gleich Husgaut: Kœkengaut (1911) Schö Grev ; Kœkengöder …

Kœkengoorden

MeckWB

Kœkengoorden m. auf Gütern der Gemüsegarten, im Gegensatz zum Hoffgoorden, dem Park Ma Dev . Dä. 213 b .

Kœkenhusor

MeckWB

Kœkenhusor m. scherzhaft für die Köchin (1890) Wa.

köken II

RhWB

köken II -:k- Daun-Rockeskyll , Prüm-Stadtkyll Steffeln , Schleid , Rheinb-MüEif schw.: 1. zärtlich schmeicheln, liebkosen, widerlich zärtl…

Kœkenjung'

MeckWB

koeken·jung

Kœkenjung' m. Küchenjunge: 'van den alder geringsten Hundeknechten, Stall unde KOeken Jungen' Gry. Wed. C 3 a .

Kœkenknecht

MeckWB

koeken·knecht

Kœkenknecht m., Pl. Männer, die bei Hochzeiten in der Küche halfen, Wasser trugen usw. Lu; Schneeb. Herrg. 41; ick kaakte de Wust un se (die…

Kœkenlamp

MeckWB

koeken·lamp

Kœkenlamp f. niedrige Öllampe aus Blech zur Erhellung des Küchenraums; nach einer Auskunft aus den 80er Jahren nur 10 cm hoch, während die S…

Kœkenlucht

MeckWBN

koeken·lucht

Wossidia Kœkenlucht f. a. Spr. dass.: 'eine Küchenlufft von 8 Finstern (Scheiben)' Baumg.-Bentz. 140.

Kœkenpœsel

MeckWB

Kœkenpœsel m. 'Küchenpüster', scherzhaft für Köchin Reut. 3, 254.

Kœkenschapp

MeckWB

koeken·schapp

Kœkenschapp n. unten geschlossener, oben offener Schrank in der Küche; der untere Teil diente zur Aufbewahrung von Töpfen und Näpfen; der ob…

Kœkenschört

MeckWB

koeken·schoert

Kœkenschört f. Schürze, bei der Küchenarbeit getragen Bri. 2, 100; Rda.: is 'n Storm, dat vier oll Wiwer nich ne Kœkenschört hollen kœnen Ro…

Kœkenschörtenabend

MeckWB

koekenschoert·en·abend

Kœkenschörtenabend m. gleich Vullbücksabend, der Abend des Tages, an dem die Arbeiter, Seeleute u. a. heimkehren und sich etwas zu gute tun,…

koeken als Zweitglied (2 von 2)

ausköken

DWB

aus·koeken

ausköken , eructare: sie sind toll im weissagen und köken die urteil eraus. Es. 28, 7 ; nachdem er solches mit ziemlich schwerer und stamlen…

²vȫrkȫken

MNWB

voer·koeken

2 °vȫrkȫken , f. , vor der Küche belegener Vorratsraum (Zs. Lüb. Gesch. 9, 146).

Ableitungen von koeken (2 von 2)

verköken

RhWB

ver-köken: ein Kind v., verhätscheln, verwöhnen.