Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knuffen
knuffen , puffen, knöchen, ein merkwürdiges volkswort, zuerst bei Campe, nachdem es norddeutsche schriftsteller in derb traulicher rede gebraucht hatten. 1 1) eigentlich, mit der faust oder dem ellenbogen stoszen: wirst du plötzlich in den koth gestutzt ... wirst geknufft, zertrampelt und beschmutzt. Bürger 57 a ; wann zerrt der mutwill' oder knuft. Voss 6, 244 ( die lichtscheuen ); sie zankte, schrie, knuffte und stiesz, dasz mir die knochen noch weh thun. Zelter an Göthe 415 ; knufft er es ( das schwein ) auf den kopf mit derber hand. Gries ged. 2, 124 ; dasz du diesen armen wurm .. beständi…