Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knellen
knellen , crepare, knallen. I I. Form und verwandtschaft. I@a a) obwol es ahd. nicht nachgewiesen ist, mhd. zur zeit nur in einem erknëllen wb. 1, 853 b , Neidhart xxv, 22 H., genügen doch das nhd. subst. knall ( wovon knallen) und die ältern nhd. formen knal praet., knillet 3. sg. praes., um ein starkes knëllen zu bezeugen ( gramm. 2, 32), das ablautend war gleich quellen, bellen; vgl. auch Chnill als mannsname: Heinricus et Dietmarus fratres, dicti Chnill, um 1181, urkundenb. des landes ob der Enns 2, 374. das part. geknollen bleibt indessen nachzuweisen. I@b b) nach den formen knellt, knell…