lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

klobo

nur ahd. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

EWA
Anchors
3 in 3 Wb.
Sprachstufen
1 von 16
Verweise rein
7
Verweise raus
9

Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

klobo

klobalouhAWB m. a-St., in zahlreichen Gl.
seit Anfang des 9. Jh.s: ‚Knoblauch; allium,
cepa, scordium
(Allium sativum L.; vgl.
Marzell [1943–58] 2000: 1, 204–206), wildi
klobalouh ‚wilder Knoblauch, Weinbergs-
Lauch; allium, scordium, squilla
(Allium
vineale L.; vgl. Marzell [1943–58] 2000: 1,
216f.; 4, 913) (mhd. klobelouh, knobelouh,
nhd. Knoblauch; as. kluflōk allium in Gl.
2,580,59 = WaD 94, 38 [10. Jh.], wild[o]
kluflōk ‚wilder Knoblauch; hermodactilus in
Gl. in Kopenhagen, Fragm. 19B/XV/III/2861
[vgl. H. Tiefenbach, ABäG 52 (1999), 228f.],
mndd. kluflōk, dissimiliert knuflōk, kruftlōk;
frühmndl. cloflooc [a. 1240], mndl. cloflooc,
cluuflooc; aisl. kloflaukr ist aus dem Mndd.
entlehnt). Schon ab dem 11. Jh. kommen
dissimilierte Formen mit kn- für kl- vor (Gl.
4,237,4 cnufloch). Das VG des Determina-
tivkomp. ist aus einem ahd. nicht fort-
gesetzten urgerm. *kluBō- (vgl. ae. clufu f. ō-
St. ‚Zehe [des Knoblauchs]‘), einer Ablei-
tung vom st.v. II urgerm. *kleu̯Be/a- (s.
klioban), gebildet. Der Knoblauch ist nach
seiner aus vielen einzelnen Nebenzwiebeln
(‚Zehen‘) zusammengesetzten Zwiebel be-
nannt (vgl. Seidensticker 1997: 60; Sau-
erhoff 2001: 216; H. Tiefenbach, RGA2 17,
37). S. louh. – kloboAWB m. an-St., in Gl. seit
dem 9./10. Jh. (falls dat.pl. clouon in Gl.
2,572,12 ahd. ist; vgl. aber Tiefenbach, As.
Handwb. 214) oder seit dem 11. Jh., Nps,
Npw: ‚(Vogel-)Falle, Fallstrick, Schlinge,
Bündel, Knäuel; aucipula, decipula, glomus,
ligatura, muscipula, (pedica), spartum,
viscum
(mhd. klobe, nhd. Kloben; as. klovo
[s. o.], mndd. klōve, klave; andfrk. klovo [a.
951–1000], mndl. clove; vgl. ae. clufu f.
‚Zwiebel‘, clofe f. ‚Schnalle‘; aisl. klofi m.
‚Kluft‘). S. klioban. – Ahd. Wb. 5, 258 ff.;
Splett, Ahd. Wb. 1, 467. 569; Köbler, Wb. d.
ahd. Spr. 667; Schützeichel7 178; Starck-
Wells 336 f. XLIII; Schützeichel, Glossen-
wortschatz 5, 259 ff.
1961 Zeichen · 94 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    klobosw. m.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    klobo sw. m. , mhd. klobe, nhd. kloben; as. -klovo ( vgl. Holthausen, As. Wb. S. 42 ), mnd. klōve, mnl. clove; vgl. ae. …

Verweisungsnetz

13 Knoten, 13 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 3 Wurzel 2 Kompositum 8

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit klobo

2 Bildungen · 1 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

klobo‑ als Erstglied (1 von 1)

Klobouk

Meyers

Klobouk , 1) ( Wallachisch-K .) Stadt in Mähren, Bezirksh. Ungarisch-Brod, nahe der ungarischen Grenze, mit Bezirksgericht, Tuch- und Schuh-…

klobo als Zweitglied (1 von 1)

*fogalklobo?

KöblerAhd

*fogalklobo? , sw. M. (n) Hw.: vgl. as. fugalklovo*