Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
klappermühle f.
klappermühle , f. 1 1) klappernde mühle, nach Adelung ' eine mahlmühle sofern sie sich durch ihr klapperndes geräusch von andern mühlen unterscheidet ', bei Steinbach , Frisch mola crepax, bei Stieler noch kürzer crepitaculum. in Sachsen braucht man klappermühle in mehr drolliger rede, in der kindersprache für mühle überhaupt: liesz Manchas helden kühn mit klappermühlen streiten. Wieland 11, 113 ( grazien b. 6); mein herz schlägt mir wie eine klappermühle. Chr. F. Weisze kom. opern 1, 116 . Der name wird von dem klappernden mehlbeutel herrühren, der mit dem mahlen zugleich die spreu aussondert…