Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Klamotten
Klamotte f. ‘zerbrochener Ziegelstein, alter Kram, veraltetes bzw. auf grober Komik beruhendes Theaterstück’ breitet sich in der 1. Hälfte des 20. Jhs. von Berlin her aus; häufig ist der Plur. Klamotten ‘alte Kleider, ärmliche Möbel’. Die Herkunft des Wortes, das der Berliner Gaunersprache (um 1900) entstammt, ist nicht bekannt. Verbindungen zu tschech. (älter) klamol ‘Bruchstück’, zu Schamott (s. d.), zu rotw. Klabot ‘Kleidung’ oder zu jidd. k’le umonos ‘Handwerksgerät’ sind ungesichert.