Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kläfflote f.
kläfflote , f. siechenklapper ( s. klaffe 1): es sind ein theil ( bettler ) die da kleffloten tragen, als ob sie aussätzig wären. Weimar. jahrb. 4, 72. älter kleffelote, ein vom aussatz befallener sagt: eine kleffelote und ein huot, diu zwei hœrent mich an ( sind nun mein theil ): ich wil von der welte gân, die liute wil ich mîden. Kunz Kistener Jacobsbrüder 729 . es scheint zusammengesetzt aus kläffen oder kläffelen und lote rute, stock, wie es sich zeigt in ahd. sumarlota, im 15. jh. summerlode virgultum Dief. 622 a ( s. sommerlatte und mhd. wb. 1, 941 a ). also eine klapper die einen stock …