Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kischen
kischen , zischen u. ä., ein aussterbendes wort mitteldeutscher mundarten, das sicher alt ist. 1 1) heimisch ist es z. b. in Sachsen an der grenze des Osterlandes, dann in Aachen kische (' mit gedehntem tone ', d. i. î?), z. b. von glühendem eisen das ins wasser getaucht wird, von bratender butter. schon der Breslauer voc. v. 1422 gibt ' sibulus, kisch', sodasz sich eine ursprüngliche verbreitung über das ganze md. gebiet herausstellt. Auch nl. kissen, bei Kil. von glühendem eisen im wasser; so ist auch nd. kissen zu erwarten. 2 2) etwas abweichend am südl. rande des md. gebietes, keschen an e…