Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kiefen
kiefen , kifen , rodere, nagen, aber gleichfalls, wie kiefeln, unscheidbar verflieszend mit einem zweiten kifen, keifen. 1 1) nagen, mhd. kifen, kiffen, praet. kifte wb. 1, 804 b ( die verwandtschaft unter 3, b ) ; intrans. und trans.: wilt du kifen haberstro? Hätzl. 281 a , verächtlich für kauen, mühsam kauen, wie kiefeln; so binde verbenam an einen häslin stab, reib ihm die zähn darmit bisz sie feucht werden, lasz(s) daran kifen, so wird es zum essen wider lustig. Seuter rossarzn. 117 . Albrecht rossarzn. 102 ; es kifet an dem bisz der gaul, dasz er viel schaum warf aus dem maul. J. Spreng A…