Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kecklich adv.
kecklich , adv. zu keck, mhd. keclîchen; von der bedeutung s. unter DWB keck : o reicher got, lasz miltiklich all frucht kecklich ( frisch, kräftig ) ensprieszen. Uhlands volksl. 814 ; getrewlichen, manlichen und kecklichen ( rüstig, tüchtig ) nach unser pesten macht und verstent uns dienen. Chmels urk. zur gesch. Max. 173 ; das ir alle nach meinem todt werdt haben einen tewren man, der kecklichen beschützen kan mein tochter, euch und ir erbland. Teuerd. 2, 12 ; das er unser herz, das sich imer fürchtet, schewet und entsetzet für gott, getrost mache, das es frölich und kecklich ( zuversichtlic…