Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
käsefladen
käsefladen , m. nl. kaasvlade, kaasvlaa ( Kilian kaesvlaye), breiter dünner quarkkuchen, besonders ein ostergebäck, fastenspeise ( s. z. b. Fischart unter eierkäse), häufig und wie es scheint von jeher auch kurzweg fladen ( s. d. ) : tyrolaganum keseflade Trochus prompt. Lpz. 1507 P 6 b ; die wassernotelenbecken ( wassernudelbäcker ) und käskrapfener von Lerne ... die zehen oder tausent last nuteln, baurenküchlein und käsfladen in die statt führen wolten. Garg. 197 b (365 Sch. ) in der erzählung von der Nuttelpanzner käsfladenkrieg; wolt ihr käsfladen, so freszt auch käsmaden. 216 b (404), das…