Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kännchen n.
kännchen , n. demin. zu kanne. 1 1) zum trinken: mein weib delectierte sich stündlich mit wein, dann sie hatte ihr das känngen sint unsrer hochzeit dergestalt angewehnt, dasz es ihr selten vom maul kam. Simpl. 1, 486; das frauenzimmer sasz dahinten und trank aus einem kännchen allein ( kaffee ). Stillings wandersch. (1778) 190 ; schüsselchen, tiegelchen, kännchen. Göthe 24, 13 . kännichen Steinb. 1, 827 , Frisch 1, 499 c ; s. auch kännlein, käntchen, käntlein. älter nl. kannekijn, daher engl. cannakin. 2 2) als masz. kännchen hiesz in Leipzig die halbe kanne, das nöszel. Adelung. so schon ahd.…