Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
jedennoch conjunction
jedennoch , conjunction des gegensatzes, aus dennoch ( theil 2, 952 f. ) mit dem allgemeinen je, das eine bedingte behauptung, gegenbehauptung, ein zugeständnis einleitet ( sp. 2277) verbunden, und den gegensatz nachdrücklicher als bloszes doch oder jedoch markierend; es ist vorzugsweise der sprache des 17. und 18. jahrh. eigen, nachher zu gunsten von dem älteren jedoch wieder in abgang gekommen: jedennoch tamen, attamen Steinbach 2, 127 ; er antwortete, so solte ich je dannoch aufstehen, weil es anfieng zu tagen. Simpl. 1, 209 Kurz; jedennoch gab er mir eine halbe knackwurst mit auf den weg. …