Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
jedenfalls adv.
jedenfalls , adv. in jedem falle. über bildung und aufkommen des wortes vergl. unter falls theil 3, 1289 f. es steht im sinne einer nachdrücklichen bejahung: 'kommst du?' jedenfalls; oder behauptung: jedenfalls war er der mann nicht, der das unheil aufhalten konnte; nach einem zugebenden, voraussetzenden, behauptenden vordersatze: mochte er auch in not sein, jedenfalls durfte er einen solchen schritt nicht thun; unbedenklich werden wir sie zu den besten producten unserer modernen dichtung rechnen, jedenfalls zu denen, welche den echten volkston .. mit éinem schlage getroffen haben. Vilmar hand…