Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
jäst
jäst , m. neben jäscht, durch gährung entstandener schaum, hefe, vgl. DWB gäst theil 4 1 , 1472, und oben jast: wie ein fasz voll newes weins den jäst auszstöszt und auszwirft. Hönigers narrensch. 169 ; schütte den neuen must darüber, so setzt er sich innerhalb vier und zwänzig stunden nider, und würft kein einigen jäst von sich. Sebiz feldb. 524 . gährung, hitze des geblüts: der sauerampfer .. hat die eigenschaft, allen innerlichen jäst des geblüts in den fiebern zu temperieren. Hohberg 3, 1, 396 b ; dieses essential-hinber-salz .. benimmt dem geblüt allen übermäszigen febrilischen jäst. 407 …