Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ingrimm m.
ingrimm , m. heftiger grimm, gesteigerter zorn; zu dem verbum entgrimmen, was theil 3 sp. 547 aus Gryphius nachgewiesen wird, gehörig ( vgl. unter inbrunst, indenk). das wort wird bis ende des vorigen jahrhunderts in keinem wörterbuch aufgeführt, und kann in der schriftsprache zuerst aus Wieland nachgewiesen werden; dasz es, in mitteldeutschen gegenden wenigstens, in der volkssprache längst lebte, erhellt aus Frisch, der 1, 373 b zwar nicht ingrimm, aber das doch aus diesem erst abgeleitete adj. ingrimmisch dolore ardens, fremens, als volksmäsziges kennt, wie dieses adj. auch schon bei Schuppi…