Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hungersnoth f.
hungersnoth , f. 1 1) quälender hunger ( eines einzelnen menschen ): sone heter keʒʒel noch smalz, weder pfeffer noch salz: sîn salse was diu hungernôt, diuʒ ( das erlegte wild ) im briet unde sôt, daʒ eʒ ein süeʒiu speise was. Iwein 3279 ; klagte dem wirte hungersnôt. Parz. 142, 21 ; gab mir al tag für hungersnoth nicht mehr, als nur zwei stücklein brot. J. Ayrer 341 d (1711, 29 Keller ); voll angst ist dem sein herz, wer leidet hungersnoth. pers. rosenth. 7, 20 ; des müllers henn und wittwers magd, hat selten hungersnoth geklagt. Pistorius thes. par. 5, 30 ich jage ( spricht der wolf ) nach …