Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hoffahrt f.
hoffart , hoffahrt , f. spätere assimilierte und im vokal der ersten silbe gekürzte form für das ältere hochfahrt sp. 1613; im 14. und 15. jahrhundert zwar schon auftauchend, aber doch erst seit dem 16. zur herrschaft gekommen. superbia hoffart Dief. 566 c neben dem niederd. superbire hovart driven; noch Maaler 226 d verzeichnet hoffart als ungewöhnlichere form neben hochfart, während sie umgekehrt bei Luther die gewöhnliche ist. eigen erscheint der umschlag ins männliche genus (der hoffart wie der pracht, der stolz) bei nord- und mitteldeutschen schriftstellern des 17. jahrh.: die könige, so …