Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hippenbube m.
hippenbube , m. knabe der hippen auf straszen und in wirts- und badehäusern feil trug und seine waare durch lauten ruf anpries ( vergl. oben hip): euch ist der schilt ausgehenkt, kehrt hie ein, hie wirdt gut wein geschenkt: was lasset ir lang den hypenbuben vergebens schreien? Garg. 17 b . Wie diese knaben der niedersten volksklasse angehörten, daher noch in Hessen hippenbube einen untergeordneten, zu den allergeringsten diensten gebrauchten und als caput vile, hudel, behandelten knaben bezeichnet ( Vilmar 171 ), so waren sie bei der ausübung ihres geschäfts dem spott und höhnischen bemerkunge…