Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
himten m.
himten , himpten , m. ein niedersächsisches gröszeres getreidemasz, an einzelnen orten von ungleichem gehalt: es werden vornehmlich hamburgische, lüneburgische, hannoverische, braunschweigische, hessische unterschieden, aber auch solche von Celle und Giffhorn ( Hübners handlungslexicon 1722 s. 885); in der form heimzen ist dieses masz auch in Obersachsen gekannt, vgl. oben sp. 884. Die alte, auch von Frisch 1, 453 c vorgetragene ableitung des wortes von griech. ἡμίνα hat schein, wenn man die entlehnung der bezeichnung anderer getreidemasze (sester von sextarius, müdde von modius) und den umsta…