Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
himmelsstrich m.
himmelsstrich , himmelstrich , m. erdstrich unter einem gewissen theil des himmels, namentlich bezüglich des klimas: Theophrast konnte sich in seinem neun- und neunzigsten jahre noch immer nicht genug verwundern, woher unter demselben himmelsstriche, und bei derselben erziehung die menge von verschiednen charaktern herkäme. Heinse Ardingh. 2, 204 ; was, schöner engel, willst du hier? bei pfaffen und pfaffenzucht? das ist kein himmelsstrich für solche blumen. Schiller Karlos 2, 8 ; es ist ein fremder zweig, mit nachgeahmtem süd in einem rauhern himmelsstrich getrieben. 2, 15 ; o besser! besser!…