Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschhildenverb.
Grimm (DWB, 1854–1961)
hilden , verb. : nahend darbei ( bei einem brunnen ) in einem pusch hört ich gleichsam wainen ein kind, ich dacht villei…
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19./20. Jh.
Konversationslex.Hilden
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Hilden , Stadt im preuß. Regbez. und Landkreis Düsseldorf, an der Itter, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Speldorf-Mülhe…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit hilden
25 Bildungen · 21 Erstglied · 4 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von hilden 2 Komponenten
hilden setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
hilden‑ als Erstglied (21 von 21)
Hildenbalke
WWB
Hilden-balke m. [verstr.] senkrechtes, etwa armdickes Holz zwischen Kuhstall und Deele (Frbg.); Balken, der den Dachraum vom Stall trennt.
hildenbôm
MNWB
hildenbôm Querbaum an der Raufe.
hildenbōm
KöblerMnd
hildenbōm , M. nhd. Querbaum an der Raufe E.: s. hilde (1), bōm L.: MndHwb 2, 306 (hildenbôm)
Hildendüᵉre
WWB
Hilden-düᵉre f. Haustür zum Garten ( Kr. Büren Bür Vn).
hildeneshēmisch
KöblerMnd
hildeneshēmisch , Adj. nhd. aus Hildesheim stammend E.: s. ON Hildesheim, hēmisch R.: hildeneshēmisch penninc: nhd. „Hildesheimer Pfennig“, …
hildenhō²ch
WWB
hilden-hō²ch Adj. [ Kr. Warendorf Wdf Hal], sehr hoch; so hoch wie eine→ WWB Hilde . Ick springe hilenhauge ( Kr. Halle Hal Bh).
Hildenkāmere
WWB
Hilden-kāmere f. Wohnraum unter dem Dach (Frbg.) ( Kr. Lübbecke Lüb Is).
Hildenkīker
WWB
Hilden-kīker m. [verstr. Kr. Lübbecke Lüb Kr. Minden Min WMünsterl Kr. Herford Hfd Bie] 1. hochgewachsene Person. — 2. langhalsige Person, d…
Hildenleddere
WWB
Hilden-leddere f. kleine Leiter vom Futterboden (→ WWB Hilde ) zum Dachboden ( WmWb ).
hildenmiger
LW
hilden-miger, Schimpfwort für das Gesinde, das auf der Hilde schläft.
hildenmīger
KöblerMnd
hildenmīger , M. Vw.: s. hildenmīgære*
hildenmīgære
KöblerMnd
hildenmīgære , M. nhd. Hildenpisser, Stallknecht E.: s. hilde (1), mīgære L.: MndHwb 2, 306 (hildenmîger), Lü 145a (hildemiger) Son.: Schimp…
Hildenpal
WWB
Hilden-pal m. senkrechtes, etwa armdickes Holz zwischen Kuhstall und Deele (Frbg.) ( Kr. Münster Mün Am).
Hildenpost
WWB
Hilden-post m. senkrechtes, etwa armdickes Holz zwischen Kuhstall und Deele (Frbg.) ( Kr. Coesfeld Kos Hi).
Hildenrīe
WWB
Hilden-rīe f. Unterlegeholz der Dachbodenbretter, leichter Balken als Auflage der Verbretterung über den Ställen ( WmWb ).
Hildenriᵉgel
WWB
Hilden-riᵉgel [verstr.] waagerechtes Querholz zwischen den Ständern auf der Tenne, die die→ WWB Hilde tragen ( die krfr. Städte Dortmund, Ca…
hildensemsch
KöblerMnd
hildensemsch , Adj. Vw.: s. hildeneshēmisch*
hildenslêt
MNWB
° hildenslêt Latte auf dem Heuboden (Rüg. LandR. 37).
hildenslēt
KöblerMnd
hildenslēt , F.? nhd. Latte auf dem Heuboden E.: s. hilde (1), slēt L.: MndHwb 2, 306 (hildenslêt) Son.: örtlich beschränkt
Hildenstrang
WWB
Hilden-strang m. [Tek] kleiner Querbalken über den Ställen, der in die Ständer und die Holzteile der Außenwand verzapft ist.
hildenǣdre
KöblerAe
hildenǣdre , sw. F. (n) nhd. „Schlachtschlange“, Pfeil E.: s. hild, ǣdre (1) L.: Hall/Meritt 183a, Lehnert 113b
‑hilden als Zweitglied (4 von 4)
Anschilden
Adelung
Anschilden , verb. reg. act. bey den Gärtnern, eine Art des Oculirens oder Äugelns, da man einen Schild in die Rinde eines andern Stammes se…
beschilden
DWB
beschilden , scuto munire, beschildet scutatus: o wie würd der flegelbeschiltete Marcolfus so stolz werden? Garg. 26 a ; o tochter des schre…
schilden
DWB
schilden , verb. von schild abgeleitet, geschiltet, scutatus Dief. 522 b ( vergl. beschiltet troj. krieg 32648); schilden, einen schirm bild…
vorschilden
DWB
vorschilden , verb. , statt vorschildern, wohl nach schilderei ( s. vorschilderei) gewagt: will damit die glückseligkeit des gesegneten baur…