Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hilden verb.
hilden , verb. : nahend darbei ( bei einem brunnen ) in einem pusch hört ich gleichsam wainen ein kind, ich dacht villeicht hat da ein hindt gehildt. H. Sachs 1, 287 c , dem zusammenhang nach ein junges geboren. der form nach berührt sich dies sonst unbezeugte wort mit hälden, helden neigen sp. 222, das rücksichtlich des vocals manichfach schwankt, vergl. hielen sp. 1311; in bezug auf den auffallenden bedeutungsübergang aber läszt sich nichts beibringen, als eine notiz aus Flemings teutschem jäger 1, 90 a : wann sie ( die hirschthiere ) nun ihr kalb setzen, so thun sie sich gar oft nieder und …