Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hielich m.
hielich , m. heirat, vermählung. mhd. hiuleich, hîleich ist zuerst der leich, der bei einer vermählung gesungen wird, dann die vermählung selbst ( mhd. wb. 1, 960 a ); das wort lebt in mehrern verstümmelungen über die mhd. zeit hinaus: heilach, hilaich, hileich, mit dem verbum heilachen nubere Schm. 2, 130 ; der ritter dem die sach des hielichs zwischen Reynhardten und des königs schwester bevolhen was. Aimon bog. l 2. noch jetzt im Nassauischen hillich, hilch, hielich eheverlöbnis und mitgift. Kehrein 196 ; hilligsgüter ( güter als mitgift ). weisth. 2, 237 ( Hundsrück, v. 1647); in Oberhesse…