Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
herzblut n.
herzblut , n. blut das das herz erfüllt, das eigentliche lebensblut, mhd. herzebluot ( Lexer wb. 1, 1271 ): der mann scheuet ( schaut ) die sterbenden augen seiner ehefrauen mit freudigem herze an; er besichtiget, ohne veränderung des gemüttes, das herzblut derjenigen, die vormals seines herzes herz gewesen. Butschky Patm. 693 ; bosheit hab ich dulden gelernt, kann dazu lächeln, wenn mein erboster feind mir mein eigen herzblut zutrinkt. Schiller räuber 1, 2 ; kennst du diese narben? du bist unser! mit unserem herzblut haben wir dich zum leibeigenen angekauft. 5, 2; zur schelmin würde ich an de…