lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Heinze

nhd. bis Lex. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
4 in 3 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
6
Verweise raus
3

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Heinze

Bd. 9, Sp. 113
Heinze, 1) Rudolf, Kriminalist, geb. 10. April 1825 in Saalfeld a. S., gest. 18. Mai 1896 in Heidelberg, trat in den meiningischen, später in den sächsischen Justizdienst und wurde 1865, damals Staatsanwalt in Dresden, zum ordentlichen Professor des Kriminalrechts an der Universität Leipzig ernannt, zu deren Vertreter in der Ersten Kammer des sächsischen Landtags er in der Folge wiederholt gewählt wurde. 1873 folgte er einem Ruf an die Universität Heidelberg. Seine schriftstellerischen Arbeiten behandeln vorzüglich die Reform des deutschen Strafrechts und Strafverfahrens, wie: »Parallelen zwischen der englischen Jury und dem französisch-deutschen Geschwornengericht« (Erlang. 1864); »Ein deutsches Geschwornengericht« (Leipz. 1865); »Das Recht der Untersuchungshaft« (das. 1865); »Staatsrechtliche und strafrechtliche Erörterungen zu dem Entwurf eines Strafgesetzbuches für den Norddeutschen Bund« (das. 1870); »Das Verhältnis des Reichsstrafrechts zu dem Landesstrafrecht« (das. 1871); »Strafprozessuale Erörterungen« (Stuttg. 1875); »Die Straflosigkeit parlamentarischer Rechtsverletzungen« (das. 1879). Für die Siebenbürger Sachsen trat er ein in der Anklageschrift »Hungarica« (Freib. i. Br. 1882), die eine anonyme Gegenschrift (Preßb. 1882) zur Folge hatte. 2) Max, Geschichtschreiber der Philosophie, Bruder des vorigen, geb. 13. Dez. 1835 zu Prießnitz in Sachsen-Meinigen, studierte Theologie und Philologie auf verschiedenen Universitäten und wendete sich schließlich in Berlin unter Trendelenburgs Leitung dem Studium der Philosophie zu. Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit in Schulpforta und als Erzieher der oldenburgischen Prinzen habilitierte er sich 1872 als Dozent der Philosophie in Leipzig, ging 1874 als ordentlicher Professor der Philosophie an die Universität Basel, im nächsten Jahr an die Universität Königsberg, von wo er schon nach einem halben Jahr an die Universität Leipzig in gleicher Eigenschaft zurückgerufen wurde. Er schrieb neben kleinern Arbeiten über Descartes, den Nus des Anaxagoras, die Ethik der Stoiker, Spinoza etc.: »Die Lehre vom Logos in der griechischen Philosophie« (Oldenb. 1872), »Der Eudämonismus in der griechischen Philosophie« (Leipz. 1883, Bd. 1), »Vorlesungen Kants über Metaphysik aus drei Semestern« (das. 1894) und gab seit 18) 6 (5. Aufl.) Überwegs »Grundriß der Geschichte der Philosophie« (erst 3, dann 4 Bde.) neu bearbeitet heraus (9. Aufl., Berl. 1901–04).
2429 Zeichen · 38 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Heinze

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    Die Heinze , plur. die -n, scheinet an einigen Orten eine Benennung der Bienen zu seyn. Wenigstens werden die Feldbienen…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Heinze

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Heinze , 1) Rudolf , Kriminalist, geb. 10. April 1825 in Saalfeld a. S., gest. 18. Mai 1896 in Heidelberg, trat in den m…

Verweisungsnetz

12 Knoten, 8 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 2 Kompositum 8 Sackgasse 2

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit heinze

39 Bildungen · 38 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

heinze‑ als Erstglied (30 von 38)

heinzelbank

DWB

heinzel·bank

heinzelbank , f. schnitzbank, drehbank. Schm. a. a. o. vgl. das vorhergehende und hänselbank sp. 464.

heinzeler

DWB

hein·zeler

heinzeler , m. frachtfuhrmann, der mit éinem geschirr und pferde fährt; zu Frankfurt. das wort ist aus einzeler th. 3, 350 verderbt: hatten …

Heinzelin v. Konstanz

DWBQVZ

Heinzelin v. Konstanz küchenmeister d. grafen Albrecht v. Hohenberg. 1. h. 14. jh.

Heinzelin von Konstanz

Meyers

Heinzelin von Konstanz , didaktischer Dichter zu Ende des 13. Jahrh., war Küchenmeister des auch als Minnesinger bekannten Grafen Albrecht v…

Heinzelmännchen

Pfeifer_etym

heinzel·maennchen

Heinzelmännchen n. im Volksglauben zwergenhafter freundlicher Hausgeist, der den Menschen heimlich bei der Arbeit hilft. Zuerst heyntzelman …

Heinzelmännlein

Adelung

heinzel·maennlein

Das Heinzelmännlein , des -s, plur. ut nom. sing. im gemeinen Leben, eine Benennung des Alrauns, weil, wie Frisch vermuthet, diese zum Aberg…

heinzelmann

DWB

heinzel·mann

heinzelmann , heinzelmännchen , m. 1 1) name für einen kobold, hausgeist ( s. Heinz 4, vergl. auch kobold III, 4, theil 5, 1551): faunus, ei…

heinzeln

DWB

hein·zeln

heinzeln , verb. sein spiel mit jemand treiben. Schm. 2, 220 . nach Heinzel 2 oben.

heinzelære

KöblerMhd

heinzelære , st. M. nhd. „Heinzeler“, Pferdefuhrmann Q.: LexerHW (1460) E.: s. einzel W.: nhd. (ält.) Heinzeler, M., Heinzeler, Frachtfuhrma…

heinzenbank

DWB

heinzen·bank

heinzenbank , f. schulbank, auf der faule und ungehorsame schüler sitzen müssen (Heinz 2 sp. 889): die mitschuler muszten vor ihm fliehen, s…

Heinzenberg

Meyers

heinzen·berg

Heinzenberg , Bergkette in Graubünden, bis 2100 m hoch, erstreckt sich zwischen den Tälern Domleschg und Safien, von der Nolla bis Räzüns, h…

Heinzenböcke

RhWBN

Heinzen-böcke -bek Pl.: Neckn. derer von Saarbg-Winchering .

Heinzenkopf

Wander

heinzen·kopf

Heinzenkopf Von einem Heinzenkopf gezogen werden. »Das siehet jedermann wohl, dass es von einem Heintzenkopff dahingezogen wird.« ( Luther's…

heinzenkunst

DWB

heinzen·kunst

heinzenkunst , f. wasserhebemaschine des ältern bergbaues. Veith bergwörterbuch 271 . vergl. Heinz 4, a sp. 890.

heinze als Zweitglied (1 von 1)

Waldheinze

Adelung

wald·heinze

Die Waldheinze , plur. die -n, in einigen Gegenden, ein Nahme der wilden oder Waldbienen, S. Adelung Heinze .