Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
heckenwirt m.
heckenwirt , m. der eine winkelschenke unterhält: o wie mancher rabenvatter verkreucht sich ein und alle tag in die heimbliche schlupfwinkel zu den heckenwirten, und macht sich da lustig mit seines gleichen halunken, er denkt aber nicht an sein arm weib und kinder. Creidius 2, 248 . mhd. heckwirt und heckenwirt ( Lexer mhd. wb. 1, 1202 ). — Am Rheine heiszt heckenwirt, auch strauszwirt der wirt, der seinen selbstgezogenen wein verzapft und zum zeichen gewöhnlich einen fichten- oder tannenzweig ans haus steckt. ein solcher wirt darf nicht das ganze jahr hindurch wirtschaft treiben. Kehrein 190 …