Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
haselstaude f.
haselstaude , f. haselstrauch, mhd. haselstûde: avellanus haselstauden Dief. 60 a ; haselstuden voc. inc. theut. i 2 a ; von den haselstauden werden auch die wünschelruthen, wordurch man gänge und erze, schätze und anders finden will, geschnitten, und zwar im frühling oder herbst, drei tage nach dem neuen mond. öcon. lex. (1731) 937; was sagt die weisze taube auf jener haselstauden? Uhland volksl. 142 ; sein pferdlein das tet im strauchen wol über ein haselstauden. 147 ; heil dir, o bach, der durch die grünen netze, gewebt von haselstauden, flieszt. Hölty 125 Halm. redensarten: ich müste noch …