Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
hamstern
Hamster m. Nagetier, das in großen Backentaschen Nahrung speichert und in seinem Erdbau Getreide als Wintervorrat einlagert, ahd. hamustro (um 1000), hamastra (11. Jh.), hamestro, -istro (Hs. 13. Jh.), asächs. hamustra, frühnhd. Ham(p)ster. Der Name ist eine Entlehnung aus urruss. *choměstrъ, das durch die Hapaxlegomena russ.-kslaw. choměstorъ (11. Jh.), choměstarъ (13. Jh.) bezeugt ist, dagegen mit anderem Suffix aruss. choměkъ, chomjakъ, russ. chomják (хомяк). Der Ausdruck stammt wohl aus dem Altiran., vgl. awest. hamaēstar- ‘wer nieder-, zu Boden wirft (hier z. B. die Getreidehalme), unterd…