Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hafengeld n.
hafengeld , n. 1 1) schlüssel- oder halter-, strick-, herd-, hafen-, schürzengeld, geschenk des käufers eines hauses an die frau oder töchter des verkäufers. Gengler deutsches privatrecht (1851) s. 367. das hafengeld wird beim hauskaufe gezahlt wie beim pferdekaufe das zaumgeld, beim kaufe einer kuh das strickgeld; alles bezieht sich auf ein unwesentliches anhängsel des zu verkaufenden gegenstandes: puto etiam illam pecuniam, quae in emtionibus pretio addita fuit et cessit uxori venditoris, dictam fuisse hafgeld, vel hafpfenninggeld, quasi quod daretur uxori ad emendas ollas, vel quod injiciat…