Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
habsucht f.
habsucht , f. sucht oder gieriges verlangen nach habe. über die entstehung des wortes s. unter habgier sp. 89: die blosze habsucht macht denselben ( den kaufmann ) auf die grösze des vortheils scharfsichtig. Hamann 1, 30 ( v. j. 1756); habsucht, unersättlichkeit im erwerb. Kant 5, 266 ; der ausdruck der niedrigsten haabsucht ist seinem gesichte eingeprägt. Lavater phys. fragm. 1 (1775) s. 119; ich sah das kästchen mit neidischen augen an und eine gewisse habsucht bemächtigte sich meiner. Göthe 23, 106 ; er tobet dasz die fenster klingen, wann seiner habsucht was entgeht. Hagedorn 3, 54 ; wird …