Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
haarsträubend part.
haarsträubend , part. ein neueres wort. 1) persönlich, der die haare sträubt, empor sträuben läszt: umringt von wilden, die mit gräszlichen geberden mich, den haaresträubenden, zu ihrem blutgen fratzenbilde reiszen. H. v. Kleist fam. Schroffenstein 1 a. 1 sc. in diesem sinne jetzt kaum mehr verwant. wir brauchen es vielmehr 2) sächlich, von ursachen und dingen, die die haare empor sträuben: wahrhaft haarsträubend aber ist, was sie von der beschaffenheit sagt, in der sie das lazareth fand. Europa 1865 sp. 1550; er malt die prosa des handwerks, den koth und unflath der ställe in schulmeisterlich…