Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gutwilligkeit f.
gutwilligkeit , f. , seit mhd. zeit bezeugt, ableitung von gutwillig, vgl. auch mhd. wolwillicheit. 1 1) zu gutwillig 1 selten gebildet im sinne ' rechtschaffenes wollen, wille zum guten ': das auch gutwilligkeit erwachs bey meyd und knechten! räth Hans Sachs H. Sachs 9, 353 K.; gleichwie die gerechtigkeit ist eine allgemeine gutwilligkeit der weiszheit gemäsz Leibniz dtsche schr. 2, 39 ; blasser nach gutwillig 1 b ' aufrichtiger wille ': das sie auch iren eltern folgen und solche lieb und treu auf sich erben lassen und sie dieselbe mit gutwilligkeyt ohne heucheley bewaren Mathesius ausgew. w.…