Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grimmigkeit f.
grimmigkeit , f. , in bedeutung und gebrauch mit dem subst. grimm im ganzen identisch; im älteren nhd. recht häufig, seit dem 18. jh. nur noch selten; ' im hochdeutschen ungewöhnlich ' Adelung unter grimmig; vgl. auch grimmheit. 1 1) zunächst furor Diefenbach 253 c ; furia 253 b ; sevitia 531 b ; mit einem nachklingen der grundbedeutung von grimm: er begundte ... vor grimmigkeit die zän auff einander beissen buch d. liebe (1587) 274 d ; er hängt den schweif, zieht mich am kleid und bleckt die zähn voll grimmigkeit Brentano 2, 82 ; dem begriff des zorns sich nähernd: das sie ausz groszer grimmi…