Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
griesgrämig adj.
griesgrämig , -grämisch , -grämlich , adj. , mürrisch, übellaunig, miszgestimmt; seit dem 14. jh. vereinzelt zu belegen ( s. u. 2), aber erst seit dem letzten drittel des 18. jh. reichlicher gebraucht; Kinderling empfindet griesgramig als ' verneuertes wort ' reinigk. d. dtsch. spr. 397; bei Adelung noch fehlend, bei Campe , Heinsius als griesgrämisch. 1 1) die häufigste form ist griesgrämig; in der regel von personen: deshalb denn auch auf jene griesgrämigen pädagogen keineswegs zu achten ist Göthe IV 35, 98 Weim.; sie geberden sich ja wie der griesgrämige major Tellheim Bauernfeld 7, 81 ; ic…